Auflösung

Die Firmenfeier
Das letzte Fest des Oliver Borgmann

 

1. Ihr seid bereit eure Ermittlungen abzuschließen?

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MAGNIFICUM - Krimispiele für zuhause

Auflösung: Die Firmenfeier

Klickt auf "Start" und gebt euer Ermittlungsergebnis ein:

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Wer hat Oliver Borgmann ermordet?

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Was war das Tatmotiv?

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Wo war Ferdinand Edelberger um 22:43 Uhr ?

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Wo war Ferdinand Edelberger um 23:25 Uhr?

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Wo war Ferdinand Edelberger um 00:25 Uhr ?

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Horst Edelbergers Alibi?

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Berta Häberles Alibi?

8 / 10

Viktor Baumgärtners Alibi?

9 / 10

Peggy Lorenz Alibi?

10 / 10

Ferdinand Edelbergers Alibi?

Dein Ergebnis ist

Die durchschnittliche Punktzahl ist 88%

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2. Hört euch jetzt für das große Finale das Hörspiel-Outro an:

Eine Woche nach seiner spektakulären Inhaftierung als Hauptverdächtiger im Mordfall an Oliver Borgmann wird Ferdinand Edelberger aus der U-Haft entlassen. Gerüchten zufolge habe ein Team aus Privat-Ermittlern den jungen Mann entlastet und der Polizei in Schwabingen über Umwege Indizien geliefert, die seine Unschuld zweifelsfrei belegen.

Doch was ist dann auf der Firmenfeier zum 100-jährigen Jubiläum von Edelberger-Schokolade wirklich geschehen und vor allem: wer war so abgebrüht, Oliver Borgmann am Abend seiner Preisverleihung kaltblütig zu ermorden?

Ein Motiv hatten wahrlich genug. Denn so erfolgreich der Verkaufsleiter Süd darin war, Schokolade zu verkaufen und Frauen nachzusteigen, so schwierig war sein Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten. Die eigene Chefin wollte er zur Kündigung zwingen, weil sie eine Romanze mit einem Konkurrenten unterhält. Seine langjährige Ex-Freundin betrog er reihenweise mit Kolleginnen, die teilweise in derselben Abteilung arbeiten. Den Sohn des Firmenchefs erpresste er mit Fotos, die ihn als Dieb und Spieler entlarven. Wollte er Horst Edelbergers einzigen Erben beseitigen, um seine eigenen Chancen zu verbessern, irgendwann die Firma zu übernehmen? Und würde der Firmenpatriarch das nicht unbedingt verhindern wollen?
Fakt ist: Berta Häberle, Peggy Lorenz Horst und Ferdinand Edelberger hätten allesamt gute Gründe gehabt, Oliver Borgmann zu beseitigen. 

Die Privat-Ermittler deckten jedoch auf, dass jeder von ihnen ein valides Alibi hatte.

Berta Häberle musste Borgmanns fiese Erpressungsversuche schon auf dem Rückweg von einem gemeinsamen Kundentermin erdulden. Nach der Preisverleihung am Abend hielt es die firmentreue Vertriebschefin nicht mehr aus. Sie verließ die Firmenfeier vorzeitig und fuhr mit ihrem Dienstwagen nach Belgien, um ihren „Sportlichen Ritter“ zu daten. Da sie zur Tatzeit nicht auf dem Firmengelände war, kann sie den Mord nicht begangen haben. Frau Häberle muss sich allerdings dafür verantworten, die ermittelnden Polizisten belogen zu haben; Kopfschmerzen waren schließlich nicht der Grund für ihren vorzeitigen Abgang. 

Horst Edelberger hatte zwar ein starkes Bedürfnis seinen zwielichtigen Sohn zu schützen, doch auch er war nicht der Mörder. Immerhin profitierten er und seine Firma von Herrn Borgmanns beeindruckenden Verkaufszahlen. Für die Tatzeit hat der Firmenchef ein wasserdichtes Alibi. Der Mann, der sich gerne dafür rühmt, auch die nächsten 100 Jahre tief mit der Region verwurzelt bleiben zu wollen, verkaufte seine Firma an einen koreanischen Süßwaren-Hersteller, während seine Mitarbeiter zeitgleich im Foyer 100 Jahre Edelberger-Tradition zelebrierten. Nach den Feierlichkeiten begab er sich auf sein Privatanwesen. Einen Mord hat Horst Edelberger zwar nicht begangen. Das Handy seines eigenen Sohnes mit Spionagesoftware hacken zu lassen, ist jedoch ein erwiesener Straftatbestand.

Ferdinand Edelberger hat den Mord ebenso wenig begangen. Ein Unschuldslamm ist der verwöhnte Sohn des Firmenpatriarchen dabei wahrlich nicht. Er ist ein Enfant Terrible. Am Abend der Mordes prügelte er sich mit Oliver Borgmann vor versammelter Belegschaft aus reiner Missgunst. Dann stachelte er einige Kollegen an, sich mit ihm fernab der Firmenfeier ins Büro seines Vaters abzuseilen, um sich ordentlich zu betrinken. Ferdinand entfernte sich zwischenzeitig vom Firmengelände, um sich bei Betzys Bude – einem szenebekannten Umschlagplatz für krumme Geschäfte – mit Drogen einzudecken. Mit diesen heizte er seine Kollegen weiter an und führte die eigene kleine Feier zur umtriebigen Eskalation. Sein Gefolge und er schlossen sich irgendwann gut berauscht der Firmenfeier im Foyer an und führten ihre Ekstase bis tief in die Nacht fort, auch nachdem die eigentliche Firmenfeier längst beendet war. Ferdinand hat für den Tatzeitraum ein lückenloses Alibi. Viel weiß Ferdinand von diesem Abend allerdings nicht mehr. Er war so deliriös, dass er sich an weite Teile des Abends nicht mehr erinnern kann. Es bleibt ungeklärt, wie das Blut des Opfers an seine Hände und Kleidung gelangte. Mutmaßlich muss er in seinem Rausch auf die Leiche des Verkaufsleiters gestoßen sein – zu einem Zeitpunkt, wo der Mörder bereits zugeschlagen hatte.

Für Peggy Lorenz war der Abend des 5. Februar sehr dramatisch. Sie versuchte ihren Ex-Freund nach der Preisverleihung damit zu konfrontieren, von ihm schwanger zu sein. Zu ihrem Unmut wollte Oliver Borgmann nichts davon wissen und ließ sie mit dieser Nachricht eiskalt im Stich. Den Mord konnte sie jedoch nicht begehen, denn Peggy hat das Foyer während der Tatzeit nie verlassen. Peggys Zutrittskarte wurde zwar zur Tatzeit im Altbau benutzt, jedoch belegen Videoaufzeichnungen, dass ihre Karte von einer Kollegin verwendet wurde.  Ferner diagnostizierte Peggys Therapeut, dass die Personalreferentin nicht zu Gewalt neige. Dafür sei sie jedoch in höchstem Grade manipulativ. Aufgebracht so kläglich abserviert worden zu sein, spannte Frau Lorenz Viktor Baumgärtner ein. Das Ermittler-Team konnte aufdecken, dass Frau Lorenz den vorbestraften Herrn Baumgärtner wenige Wochen zuvor entgegen sämtlicher Recruiting-Auflagen als Hausmeister eingestellt hatte. Beide kannten sich aus einer Selbsthilfe-Gruppe. Es ist anzunehmen dass Peggy Lorenz von der Schloss-Allee-Tragödie wusste – und davon, dass Herr Baumgärtner der Mann war, der zunächst sein Haus an einen Brand, dann seine Frau durch einen Selbstmord und schließlich seine Kinder ans Jugendamt verlor. Bestimmt wusste sie auch, dass ihr Ex-Freund an dieser Tragödie nicht ganz unbeteiligt war und dass Viktor niemanden geringeres als Oliver Borgmann für sein tragisches Schicksal verantwortlich machte. Es war schließlich Peggy Lorenz, die Herrn Baumgärtner ins Foyer der Firmenfeier rief, ihn an der Bar entgegen seiner Bewährungsauflagen mit Alkohol versorgte und ihm heimlich zusteckte, dass der Verkaufsleiter jeden Freitagabend ab 23:00 alleine in seinem Büro saß, um eine USA-Videokonferenz abzuhalten.
Und ja.…. es war schließlich Viktor Baumgärtner der Oliver Borgmann in seinem Büro aufsucht. Herr Borgmann wurde vom Hausmeister im Affekt mit einem Gegenstand und einem Hieb von hinten gegen den Kopf erschlagen. Bei seiner Festnahme vor wenigen Tagen sicherte die Polizei die Tatwaffe. Herr Borgmann wurde mit seiner eigenen Preistrophäe erschlagen.

Viktor Baumgärtner droht jetzt ein Verfahren wegen Totschlags. Peggy Lorenz muss sich vor Gericht wegen Beihilfe zum Mord verantworten. 

Der Fall Oliver Borgmann ist gelöst und die Akte „Firmenfeier“ kann geschlossen werden.

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